Steigende Mieten, veränderte Anforderungen an Wohnraum und die Zukunft der Innenstädte beschäftigen die Immobilienwirtschaft in der Metropolregion Nürnberg.
Bei der immobilienmanager Unternehmerrunde Metropolregion Nürnberg am 9. Juni 2026 tauschte sich Firmengründer Michael Peter mit Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Immobilien- und Finanzwirtschaft über die aktuelle Situation in Nürnberg, Fürth und Erlangen aus. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Nachfrage nach kompaktem Wohnraum, die Entwicklung der Innenstädte und die Zusammenarbeit zwischen Immobilienwirtschaft und Kommunen.
Leistbarkeit bestimmt die Nachfrage
Für Michael Peter ist die Leistbarkeit heute das zentrale Thema am Wohnungsmarkt. Bei jährlichen Mietsteigerungen von sechs bis acht Prozent in der Region sei die Nachfrage nach kompaktem Wohnraum entsprechend hoch.
„Effiziente Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 38 bis 40 Quadratmetern treffen genau den Nerv der Zeit – sowohl im Verkauf als auch in der Vermietung“, so Michael Peter.
Die Größe einer Wohnung allein ist dabei nicht ausschlaggebend. Ebenso wichtig ist ein Grundriss, der die vorhandene Fläche sinnvoll nutzt und zu den finanziellen Möglichkeiten der künftigen Bewohner passt.
Fürth als verlässlicher Immobilienstandort
Neben dem Wohnungsmarkt ging es bei der Unternehmerrunde auch um die Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen.
Michael Peter beschrieb Fürth als stabilen Standort. Die Immobilienbranche finde dort Gehör bei der Stadtspitze und den zuständigen Ämtern. Die Stimmung sei investorenfreundlich und lösungsorientiert.
Gerade bei anspruchsvollen Projekten hält er den engen und pragmatischen Austausch zwischen Wirtschaft und Kommune für besonders wichtig. Nur so lassen sich Vorhaben auch unter schwierigen Marktbedingungen erfolgreich umsetzen.
Das FLAiR Fürth als „lebendiges Zentrum im Zentrum“
Ein weiteres Thema war die Entwicklung der Innenstädte. Als Beispiel nannte Michael Peter das FLAiR Fürth, das heute verschiedene Angebote an einem zentralen Standort verbindet.
Neben Shopping, Entertainment und Gastronomie gehören auch eine integrierte Schule und 60 Serviced Apartments zum Nutzungskonzept des FLAiR Fürth.
Das Management übernimmt die P&P Group selbst. Dadurch kann sie auf Veränderungen am Markt reagieren und Flächen anpassen, wenn sich der Bedarf einzelner Branchen verändert.
Der Nutzungsmix zeigt, wie sich innerstädtische Immobilien an neue Anforderungen anpassen lassen. Handel und Gastronomie bleiben wichtige Bestandteile, werden jedoch durch weitere Angebote ergänzt.
Ein gemeinsamer Blick auf die Metropolregion
Der Austausch hat deutlich gemacht, dass Wohnungsmarkt, Innenstadtentwicklung und kommunale Rahmenbedingungen eng miteinander verbunden sind. Welche Lösungen an einem Standort funktionieren, hängt immer von der konkreten Nachfrage und den örtlichen Voraussetzungen ab. Die Unternehmerrunde bot damit eine gute Gelegenheit, unterschiedliche Erfahrungen zusammenzubringen und die aktuelle Entwicklung in Nürnberg, Fürth und Erlangen aus mehreren Perspektiven zu betrachten.
Wer mehr erfahren und den kompletten Artikel lesen möchte, kann dies in der aktuellen Ausgabe des Immobilienmanagers tun. Dort finden sich weitere interessante Informationen und Hintergründe zum Thema:
